
Sexualtherapie
Störungen im Bereich der Sexualtität führen unbehandelt in der Regel zu Störungen in der Partnerschaft, somit zu genereller Unzufriedenheit und haben schon so manche Beziehung oder Ehe zerstört.
Durch entsprechende Behandlung kann der Teufelskreis aus Versagen und Versagensangst durchbrochen werden und es kann wieder zu einer erfüllten Sexualität kommen mit einer Zunahme der Zufriedenheit und der Lebensfreude.
Die häufigsten Sexualstörungen bei Männern sind:
vorzeitiger Samenerguß
Es handelt sich hierbei um eine Funktionsstörung eher der jüngeren Lebensjahre; die Ursache ist nicht einheitlich und letztlich auch nicht völlig geklärt. Es sind anscheinend sowohl physiologische als auch psychologische Faktoren beteiligt. Die Behandlung besteht in einer Kombination mit einer medikamentösen Behandlung zur Verzögerung des Samenergusses und psychischen Interventionen zur Verarbeitung der Problematik. Die Einbeziehung der Partnerin ist häufig sinnvoll.
fehlende oder verminderte Libido
Früher meistens ein Problem von Frauen, betrifft diese Problematik in letzter Zeit häufig Männer, gerade in den jüngeren und mittleren Lebensjahren. Die Ursache liegt meist in einer Überforderung der Männer im beruflichen oder auch im partnerschaftlichen Bereich. Die Lösung besteht einerseits in einer Entlastung von der stressenden Situation durch Einsicht in die zugrundeliegenden Zusammmenhänge und andererseits durch Einbeziehung der Partnerin in die Therapie. Gelegentlich kann auch eine hormonelle oder medikamentöse Behandlung sinnvoll sein.
Erektionsstörungen
Betrifft Männer mit zunehmendem Lebensalter mit zunehmender Häufigkeit. Auch hier ist die Ursache nicht immer eindeutig zuzuordnen, gelegentlich handelt es sich um Störungen mit sowohl körperlichen als auch psychischen Ursachen. Seit Einführung potenzfördernder Präparate wie z.B. Viagra hat sich die Behandlung der Erektionsstörungen deutlich vereinfacht. Eine begleitende sexualtherapeutische Intervention ist in der Regel sinnvoll, um den psychischen Aspekt der Störung - die sich im Lauf der Zeit einstellende Erwartungsangst - auch zu beeinflussen. Eine Störung der Erektionsfähigkeit bedeutet für den Mann häufig einen Teilverlust seiner Identität und bedarf damit einer einfühlsamen therapeutischen Begleitung. Die Einbeziehung der Partnerin in die Intervention ist häufig sinnvoll.
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