 |    | 
Warum Männerarzt? 
Gibt es nicht schon genügend Spezialisten für alle möglichen Arten von Erkrankungen? Den Arzt fürs Herz, für den Zucker, für Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen, für die Augen usw. Ist der Männerarzt das männliche Pendant des Frauenarztes? Männer unterscheiden sich von Frauen durch die geringere Lebenserwartung - im Schnitt leben Männer ca. 7 Jahre kürzer als Frauen. Ein Grund scheint die genetische Dispositionen zu sein, aber auch der typische maskuline Lebensstil: die Art wie Mann sich ernährt, wie er mit Stress, Ärger und Sorgen umgeht; auch scheinen hormonelle Einflüsse eine Rolle zu spielen. Während die Frau schon seit Jahrzehnten den Gynäkologen als Ansprechpartner für typische Frauenleiden hat, werden typische Männerleiden von großen Kreisen der Schulmedizin bisher negiert, so dass Männer, die trotzdem daran leiden, prinzipiell keinen Ansprechpartner für ihre typischen Probleme haben. Der Hausarzt - oder natürlich die Hausärztin - der oder die in den meisten Bereichen des Lebens der erste und kompetente Ansprechpartner ist, ist manchmal mit den speziellen Problemen, die Männer betreffen, überfordert. Der Urologe sieht manchmal nur das System des Unterleibs und das Testosteron, der Psychologe, der gelegentlich bei sexuellen Störungen oder Störungen der Leistungsminderung in Anspruch genommen wird, kann möglicherweise die körperliche Seite der Symptomatik nicht adäquat einschätzen. So ist es nur konsequent, dass es Ärzte gibt, die sich mit den verschiedenen Aspekten der spezifisch männlichen Probleme beschäftigen, um dem Mann ein Ansprechpartner in allen ihn als Mann betreffenden Bereichen zu sein.
|
 |
|  |
|  |
|