| |
|
|
Bei den Frauen schon
lange etabliert, bei den Männern häufig als Problembild noch nicht
anerkannt.
Wenn Frauen im
Alter ab ca. 40 Jahren unter Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen
und Ängstlichkeit leiden, vielleicht sogar noch eine gewisse sexuelle
Lustlosigkeit dazukommt, handelt es sich wohl um
„Wechseljahrsbeschwerden". Die Behandlung beim Gynäkologen besteht in der
Gabe von Hormonen, da es sich ja offensichtlich um eine hormonelle Störung
handelt.
Wenn ein Mann im gleichen Alter unter entsprechenden
Symptomen leidet, ist der entweder depressiv, hat eine midlife-crisis oder
nimmt sich einfach nicht zusammen. Dass auch bei Männern die Veränderung
des Hormonspiegels eine Rolle spielt, wird häufig noch nicht
wahrgenommen.
Da Veränderungen des Hormonspiegels durchaus auch
durch einen negativen Lebensstil und ungesunde Ernährung mit Mangel an
Vitalstoffen zustande kommen können, gehört eine Bestandsaufnahme des
Lebensstils und der Ernährung zu den unabdingbaren Vorraussetzungen zur
Behandlung dieser Symptomatik.
Genau so wichtig ist jedoch eine
Bestimmung der Hormonwerte und der Vitalstoffe (Vitamine, Spurenelemente,
„antioxidative Kapazität"), um bei Bedarf durch eine entsprechende Zufuhr
den Mangel beheben zu können.
Da in diesen Bereichen meist auch die
Psyche wesentlich beteiligt ist, sollten die psychologischen Faktoren mit
betrachtet und gegebenenfalls entsprechend beeinflusst werden.
Nach
entsprechender Behandlung durch einen qualifizierten Männerarzt kann das
vorher gespürte und erneut gewünschte Wohlbefinden wiederhergestellt
werden.
|